Knoblauch - man hasst ihn oder man liebt ihn. Wer zu letzteren gehört, sollte mal versuchen seinen Knoblauch selbst anzubauen. Unerheblich ist dabei, ob man einen Garten hat - Knoblauch gedeiht auch im Topf.

Der Knoblauch, den man im Gemüseladen kauft, eignet sich jedoch nicht für den Gartenanbau, denn er verträgt eine allzu niedrige Temperatur. Am besten geht man in die Gärtnerei und lässt sich beraten.

Knoblauchzehen können im Frühjahr und im Herbst, bis Anfang Oktober gesetzt werden. Die Zehen werden in Reihen im Abstand von etwa zehn Zentimetern, gut fünf Zentimeter tief in den feuchten Boden gesetzt.

Knoblauch lässt sich nicht lange bitten und schiebt schon bald die ersten Blätter der Sonne entgegen. Diese Blätter eignen sich schon gut zum würzen, man sollte der Pflanze allerdings immer ein paar Blätter lassen.

Zum Herbst hin verwelken die Blätter und der Knoblauch kann geerntet werden. Natürlich kann man in unseren Breitengraden nicht die Größe des südlichen Knoblauchs erwarten, aber dem Geschmack tut dies keinen Abbruch.

Vor der Einlagerung wird die Erde von den Knollen entfernt und die Zwiebeln sorgfältig getrocknet. Da Knoblauch eine mehrjährige Pflanze ist, kann man jedoch durchaus einige Knollen in der Erde lassen. Je länger die Zwiebeln im Boden sind, desto intensiver wird ihr Geschmack.

(TB)

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