Gelungenes Konzept für das Gartenhaus

Einen Kaminofen im eigenen Gartenhaus erhöht nicht nur die Gemütlichkeit des Objekts, sondern lädt auch dazu ein, das Gartenhaus ganzjährig verwenden zu können. Denn graden im Herbst will man noch nicht auf das Gartenhaus verzichten, um bei einem geselligen Treffen mit Familie, Freunde und Bekannte Geburtstage oder andere Festlichkeiten durchführen zu können.

Deshalb ist ein Kaminofen im Gartenhaus auch an winterlichen Tagen sehr zu empfehlen. Damit das Gartenhaus nicht zu einem einzigen Brandherd wird, gelten hier selbstverständlich dieselben Richtlinien wie bei einem Kaminofen im Haus. Auch der Kaminofen im Gartenhaus sollte über einen feuerfesten Untergrund verfügen. Außerdem sollte der Abstand zu den Gartenhauswänden nicht zu gering gewählt werden, da der Kamin sehr heiß werden kann. Deshalb ist eine Isolierung des Kaminofens von Vorteil, auch um sich nicht an den heißen Wänden des Kamins nicht zu verletzen. Auch für einen guten Abzug bzw. Schornstein sollte gesorgt sein, wenn man das Gartenhaus nicht zu einer Räucherhöhle umfunktionieren möchte. Daher ist der Einbau eines solchen Ofens vom Fachmann anzuraten. Dieser Fachmann kennt sich den allgemeinen Brandschutzbestimmungen gut aus, und weiß wie man einen solchen Kaminofen fachgerecht anbringt bzw. aufstellt.

Starke Kaminofen Leistung und niedrige Unterhaltungskosten

Der Kaminofen sorgt für ein paar Euros mehr im Portemonnaie. Denn durch den Einsatz von Holz spart man durchaus ein paar Euros an Heizkosten gegenüber Öl oder Gas. Diese Ersparnis erhöht sich umso mehr, wenn man beim Einbau des Kaminofens auf Specksteine zurückgreift. Denn dieser Naturstein ist in der Lage, die entstandene Hitze des Kamins zu speichern und nach und nach wieder an seine Umgebung abzugeben. Dabei erhöht sich der Wirkungsgrad des Kaminofens um ein Vielfaches, und dieser spendet auch dann noch lange Zeit sein Wärme, während das Feuer schon längst erloschen ist. Kaminöfen für das Gartenhaus müssen bei weitem nicht so Leistungsfähig sein wie sein großer im Haus, da dieser Kaminofen nur einen sehr begrenzten Bereich heizen muss. Als Faustformel sollte man wissen, dass ein Kaminofen in der Lage ist, pro KWH etwa 15-20qm Raum aufzuheizen. Während Kaminöfen innerhalb des Hauses derzeit eine Wärmeleistung von etwa 25 KW tragen, kommen für das Gartenhaus etwa 2-3 KW in Frage. Diese Modelle sind bereits schon ab etwa 500€ erhältlich, wobei diese, je nach Ausführung, eine Außenhaut aus Speckstein tragen. Aber nicht nur die Bauart des Kominofens entscheidet über die Höhe der Einsparungen, auch der Brennstoff Holz trägt zu einer weiteren Einsparung bei. Denn entscheidend für die Erreichung des maximalen Einsparungspotentials sind die Eigenschaften des Brennstoffs. So sollte darauf geachtet werden, dass das eingesetzte Holz nicht mehr als 3,5% Feuchtigkeit besitzt. Des Weiteren ist darauf zu achten, dass die Holzart nicht zu harzig ist, und somit bei der Verbrennung nachteilig wirkt. Umweltbewusst und preiswert in der Unterhaltung, ein moderner Kaminofen sorgt nicht nur für ausreichende Wärme, sonder ist zudem ein wunderschöner optischer Gewinn, wenn das Feuer in der Feuerkammer lodert.

(TB)

Relevante Kategorien: Allgemein.