Ein eigener Gemüsegarten ist mehr als nur ein Beet, das dazu dient, Früchte zum Vorschein zu bringen. Wer sich einen eigenen Gemüsegarten anlegt muss es sich zum Hobby machen, ihn regelmäßig zu pflegen.
Grundsätzlich kann aus jedem Garten ein Gemüsegarten entstehen. Die Voraussetzungen für einen fruchtbaren und ertragsreichen Gemüsegarten sind immer dieselben.

Dieser Gemüsegarten fühlt sich am wohlsten, wenn er an einem sonnigen und möglichst windgeschützten Plätzchen angelegt wird. Idealerweise eignet sich hierfür ein Platz nahe den eigenen Gartenhecken. Ohne den Windschutz wären die Pflanzen dem Wind schutzlos ausgeliefert, was sich sichtlich am Ernteertrag bemerkbar machen wird. Gemüse benötigt Nährstoffe, welche wiederum aus dem Boden kommen. Um das Gemüse mit den nötigen Nährstoffen zu versorgen, muss der Boden selbst sehr nährstoffreich sein. Besonders geeignet ist krümeliger Lehmboden. Er besitzt den nötigen pH-Wert, ist nährstoffreich und ist zudem noch sehr luftdurchlässig. Somit ist eine ständige Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff gewährleistet.

Allerdings benötigt der Boden auch noch zusätzlichen Schutz vor Wettereinflüssen, damit er weder vom Regen ausgespült, noch von der Sonne ausgetrocknet wird. Geeignet ist herkömmliche Pflanzenerde oder Rhododendronerde. Die Schicht auf dem eigentlichen Boden schützt vor großen Temperaturschwankungen und zieht so Bodenlebewesen an, für die sich ein idealer Lebensraum bildet.

(TB)

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